Spanien | Extremadura

In der Heimat der Konquistadoren

Standortreise in ein unbekanntes Spanien mit traditionellen Dörfern, wilden Sierras und historischen Städten

Ihr Reisespezialist

Preis pro Person ab 1580 EUR
Dauer 10 Tage
Teilnehmer 6–12
Reiseleitung Deutsch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode SPAEXT

Die Extremadura brachte einst Entdecker und Eroberer wie Cortez und Pizarro hervor, heute lockt die dünn besiedelte und ursprüngliche Region im Südwesten Spaniens neugierige Reisende an. Spannende Geschichte mit Anfängen in der Römerzeit, mittelalterliche Städte und die typische Landschaft der Dehesas erwarten Sie.

Immergrüner Korkeichenwälder, schwarze Schweine und weißer Käse

Die Dehesas genannte Landschaft aus Korkeichenwäldern ist typisch für die Region. Schaf- und Ziegenherden ziehen zwischen der ausladenen, immergrünen Korkeichen umher. Gleichzeitig sind die Dehesas Heimat der berühmten Pata Negra. Diese Schweinerasse ist für den luftgetrockneten iberischen Schinken bekannt. Regionale Oliven, Feigen und Orangen können Sie ebenso probieren, wie den extremenischen Ziegenkäse mit einem Glas des einheimischen Rotweins.

Mérida, Cáceres undTrujillo

Drei wunderbare Städte liegen an Ihrer Reiseroute: Mérida (UNESCO) ist mit seinen Tempeln und dem Amphitheater die Stadt Spaniens mit den meisten Spuren der Römerzeit. Cáceres (UNESCO) gilt als eine der schönsten mittelalterlichen Städte des Landes und die Kleinstadt Trujillo wartet als Geburtsort des Eroberers Pizarro mit prächtigen Palästen und mediterranem Flair auf.

Römische Aquädukte, maurische Zisternen und Naturparks

Zeichen der Römerzeit finde sich immer wieder auch außerhalb der Städte: Im Naturpark Cornalvo besuchen Sie einen Stausee, der über 2000 Jahre alt ist. Die Herrschaft der Mauren hinterließ in der Extremadura ebenso ihre Spuren, zum Beispiel in der berühmten Zisterne in Cáceres unter dem historischen Museum.

Genießen Sie die fantastische uralte Kulturlandschaft, die mit pittoresken Felsformationen in den Naturparks, historischen Wassermühlen, Burgruinen, Höhlen und Ausgrabungen aus der Eisenzeit viele spannende Höhepunkte für Sie bereithält.

Höhepunkte

  • Wandern durch immergrüne Korkeichenwälder und die Dehesas
  • UNESCO-Welterbestätten Mérida und Cáceres
  • Bizarre Felsformationen in Los Barruecos
  • Trujillo – Geburtstort des Peru-Eroberers Pizarro
  • Extremenischen Käse und Pata Negra (Iberischer Schinken) probieren

Das Besondere dieser Reise

  • Eine der ursprünglichsten Regionen Spaniens erkunden
  • 2000 Jahre alte Römische Tempel, Stauseen und Äquadukte

Termine

  • B buchbar
  • X geschlossen
von bis Preis p.P. weitere Informationen
X 16.05.2021 25.05.2021 1580 EUR EZZ: 150 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung
Abgesagt
B 08.10.2021 17.10.2021 1580 EUR EZZ: 150 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen

Ihr geplanter Reisetermin liegt weiter in der Zukunft als die hier angebotenen Termine? Dann kontaktieren Sie einfach Ihren DIAMIR-Reisespezialist Holger Howind und teilen Sie ihm Ihren Terminwunsch mit. Wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung.

Zusatzkosten

Rail & Fly (bitte bei Buchung mit angeben) 75 EUR
Flüge ab anderen Abflughäfen auf Anfrage

Reiseverlauf

  • Dorf Montanchez, Extremadura

    1. Tag: Anreise

    Individuelle Anreise nach Madrid. Anschließend gemeinsamer Transfer (ca. 3 Stunden) je nach Ankunftszeit der Gäste um spätestens 16 Uhr vom Flughafen in die Provinz Extremadura im Südwesten Spaniens. Übernachtung im Hotel.

  • Brücke über den Rio Tamuja, Extremadura

    2. Tag: Wanderung durch die Dehesas 1×F

    Von einem Dorf in der Nähe beginnt die fast ebene romantische Wanderung entlang des Flusses Tamuja. Es geht vorbei an römischen Brücken, alten imposanten Wassermühlen und durch die Dehesas, weitläufige beweidete Korkeichenhaine. Zwischen Schafen, Kühen und den berühmten schwarzen Schweinen besichtigen Sie die Ausgrabungen eines alten Dorfes aus der Eisenzeit und Zeugnisse der damaligen Eisenverhüttung, der Weg führt durch Felder von Pfingstrosen. Im Dorf können Sie eine der vielen extremenischen Käsemanufakturen besuchen (optional) und natürlich auch verschiedene Käsesorten probieren. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3h, 80 m↑↓, 11 km).

  • Naturschutzgebiet Los Barruecos, Extremadura

    3. Tag: Wanderung Römische Mühlenroute 1×F

    Nachdem Sie die Burgruine von Montànchez passiert haben, geht es auf dieser Rundwanderung über den alten Römerweg. Mit seinen typischen Pflastersteinen führt er vorbei an vielen kleinen Fincas mit beeindruckenden Eingängen aus Granitsteinen. Oliven- oder Feigenhaine sowie mit Natursteinmauern eingezäunte Rebgärten säumen die Wege. Durch eine Schlucht wandern Sie bergauf über den alten Mühlenweg. Dort wurden zur Römerzeit bis zu 100 Wassermühlen betrieben und sind großteils noch heute erhalten. Durch einen kleinen Kastanienwald erreichen Sie das urige Dorf Montánchez. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3-4h, 370 m↑↓, 12 km).

  • Caceres, Extremadura

    4. Tag: Wanderung Los Barruecos 1×F

    Von der Stadt Cáceres wandern Sie durch den Naturpark Los Barruecos. Vorbei an einer antiken Grabstätte gelangen Sie zu einem See mit einer riesigen Storchenkolonie. Hinter dem bekannten Museum des deutschen Künstlers Vostell, dessen Gebäude früher eine ehemalige Schaf-Scherstation des alten Viehweges war, liegt eine bizarre Felsenlandschaft mit riesigen Granitformationen vulkanischen Ursprungs. Hier sind auch Reste eines römischen Dorfes und Einzelgrabstätten aus der Steinzeit zu entdecken. Nach der Wanderung Besuch der mittelalterlichen Stadt Cáceres (UNESCO). Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3-4h, 340 m↑↓, 12 km).

  • 5. Tag: Wanderung Sierra de Centinela 1×F

    Ausgangspunkt der heutigen Wanderung ist das Dorf Alcuescar, dessen historisches Ortszentrum als gesamthistorisches Kulturgut anerkannt wurde. Es geht stetig auf und ab, überwiegend auf Feldwegen durch fruchtbare Felder mit Orangenbäumen oder durch Dehesas mit immergrünen Korkeichen. Genießen Sie die Weite! Höhepunkt der Tour ist die Kapelle Santa Lucia, die als einzige ihrer Art existiert und auf das 7. Jahrhundert datiert wird. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3-4h, 250 m↑↓, 12 km).

  • Römisches Theater in Merida, Extremadura

    6. Tag: Wanderung Naturpark Cornalvo 1×F

    Die nahezu flache Wanderung durch den Naturpark Cornalvo führt zu einem römischen Staudamm und entlang des seit 2000 Jahren bestehenden Stausees. Höhepunkt der Tour ist das Felsengebiet des Zuflusses El Rugidero, wo das Wasser in Tausenden von Jahren imposante Höhlen in den Granitfelsen gewaschen hat. Anschließend fahren Sie weiter in die wunderschöne Stadt Mérida (UNESCO), beeindruckende Ausgrabungsstätten und viele römische Monumente lohnen einen Besuch.Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 4h, 100 m↑↓, 17 km).

  • Im Nationalpark Monrfagüe, Extremadura

    7. Tag: Wanderung Nationalpark Monfragüe 1×F

    Sie sind im bekannten Nationalpark Monfragüe unterwegs. Von der Burg genießen Sie einen atemberaubenden Ausblick, manchmal fliegen hier Gänsegeier direkt über den Köpfen. Die anschließende Wanderung führt entlang eines kleinen Zuflusses des Tajos auf schmalen Wegen, über Felsen, Stufen und auf Stegen. Am bekannten Aussichtspunkt Salto de Gitano können mit etwas Glück Gänsegeier, Eulen oder Schwarzstörche beobachtet werden. Auf dem Rückweg besuchen Sie das mittelalterliche Städtchen Trujillo mit seiner arabischen Festung, die Geburtsstadt des Eroberers Pizarro. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3-4h, 430 m↑↓, 11 km).

  • Wanderpause in der Extremadura mit schönem Talblick

    8. Tag: Wanderung auf den San Gregorio 1×F

    Nach einer Fahrt entlang der Sierra de Montánchez erklimmen Sie den Monte San Gregorio. Von etwa 400 Meereshöhe führt der Weg durch die urwüchsige Felsenlandschaft bis zur Burgruine, dann querfeldein entlang von riesigen Felsformationen und historischen Relikten bis zu einem Pfad, der Sie auf der anderen Seite des Berges wieder zurück ins Dorf führt. Auf der Spitze des Berges genießen Sie einen traumhaften 360 Grad Rundumblick auf die weiten Ebenen der Extremadura. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3h, 480 m↑↓, 10 km).

  • 9. Tag: Wanderung „Tour des Wassers“ 1×F

    Von Montánchez führt die heutige Wanderung ins Nachbardorf. Die Rundtour beginnt mit tollen Ausblicken in die Ebene von Cáceres. Es geht entlang der vielen kleinen Fincas, dann durch Laubeichenwälder und bizarre Stein- und Felsenformationen wieder zurück nach Montánchez. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3h, 280 m↑↓, 13 km).

  • 10. Tag: Abreise 1×F

    Nach dem Frühstück geht es gemeinsam zurück zum Flughafen nach Madrid Individuelle Heim- oder Weiterreise (Rückflug ab 15 Uhr).

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Madrid und zurück mit Lufthansa oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Alle Nationalparkgebühren laut Programm
  • 9 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 9×F

Nicht in den Leistungen enthalten

Ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge und Eintritte; evtl. Zusatzübernachtungen vor/nach der Reise; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Wandern durch immergrüne Korkeichenwälder und die Dehesas
  • UNESCO-Welterbestätten Mérida und Cáceres
  • Bizarre Felsformationen in Los Barruecos
  • Trujillo – Geburtstort des Peru-Eroberers Pizarro
  • Extremenischen Käse und Pata Negra (Iberischer Schinken) probieren

Das Besondere dieser Reise

  • Eine der ursprünglichsten Regionen Spaniens erkunden
  • 2000 Jahre alte Römische Tempel, Stauseen und Äquadukte

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Der inkludierte Flugtarif ist nur begrenzt verfügbar. Je nach Buchungszeitpunkt und aktueller Verfügbarkeit kann ein Flugaufpreis anfallen.

Anforderungen

Für die meist halbtägigen Wanderungen ist eine normale Kondition ausreichend.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Spanien

Bitte informieren Sie sich auch während einer Reise über die aktuellen Quarantäneverordnungen der Bundesländer, da sich Regeln kurzfristig ändern können.

Einreise-Status:
Reiseland geöffnet mit Einschränkungen

Einreise-Pflichten:
Negativer Corona-Test wird verlangt

Rückkehr-Pflichten:
Quarantäne- und Testpflicht bei Rückkehr

Zusatzinformationen:

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Spanien einschließlich der Kanarischen Inseln wird derzeit gewarnt.
Dies gilt mit Wirkung vom 14. März 2021 nicht mehr für die autonomen Gemeinschaften Kastilien-La Mancha, Valencia, Extremadura, Murcia, Rioja sowie die Balearen.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Gemeinschaften Kastilien-La Mancha, Valencia, Extremadura, Murcia, Rioja sowie auf die Balearen wird weiterhin abgeraten.

Epidemiologische Lage

Spanien ist von COVID-19 stark betroffen, jedoch sind die Infektionszahlen zuletzt gesunken. Dabei ist das Infektionsgeschehen regional unterschiedlich. In den autonomen Gemeinschaften Andalusien, Aragonien, Asturien, Kantabrien, Kastilien-Léon, Katalonien, Galicien, Madrid, Navarra, dem Baskenland, in den Exklaven Ceuta und Melilla sowie auf den Kanarischen Inseln liegt bzw. lag bis vor kurzem die Zahl der Neuinfektionen noch über 50 Fälle pro 100.000 Einwohner pro sieben Tage, weshalb diese Regionen weiterhin als Risikogebiete eingestuft sind.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

Einreise

Die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien ist grundsätzlich möglich. Einschränkungen an der Landgrenze zu Portugal s. unten und unter Durch- und Weiterreise.

Für alle Reisenden ab einem Alter von sechs Jahren, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikoland/-gebiet kommen, gilt die Verpflichtung, ein negatives Testergebnis eines molekularbiologischen Tests (entweder ein PCR-Test oder ein sogenannter TMA-Test) mit sich zu führen. Diese Verpflichtung gilt nicht bei Einreise auf dem Landweg.

Die Risikoländer, zu denen auch Deutschland gehört, sind in der Anlage II der Verordnung vom 11. November 2020 aufgeführt. Die Testung darf höchstens 72 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Das Ergebnis muss elektronisch oder in Papierform auf Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch vorliegen und folgende Angaben enthalten: Name des Reisenden, Pass- oder Personalausweisnummer (diese Nummer muss identisch sein mit der Pass-/Ausweisnummer, die im elektronischen Einreiseformular verwendet wurde), Datum der Testabnahme, Kontaktdaten des Labors, angewandtes Testverfahren, negatives Testergebnis.

Ausgenommen von der Verpflichtung, ein negatives Testergebnis mit sich zu führen, sind Transitreisende, die den Transitbereich nicht verlassen.

Flugreisende müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Dies kann auch über die kostenfreie SpTH-App erfolgen. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen. In Ausnahmefällen kann auch ein Formular in Papierform ausgefüllt werden.
Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, sich vor Abflug das elektronische Einreiseformular (QR-Code), alternativ das Einreiseformular in Papierform zusammen mit dem negativen Testergebnis, vorlegen zu lassen. Falschangaben können mit Geldstrafen geahndet werden.

Bei Einreise findet regelmäßig eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden statt. Personen mit einer Temperatur von über 37,5 °C oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.

Für die Einreise von außerhalb der EU setzt Spanien die EU-Ratsempfehlung zur teilweisen Aufhebung von Einreiseverboten für Drittstaaten für bestimmte Staaten durch die Verordnung des spanischen Innenministeriums um. Die Einreise aus anderen Ländern unterliegt an den EU-Außengrenzen weiterhin Einschränkungen, nicht jedoch aus Andorra und Gibraltar.

Die Einreise von Portugal auf dem Landweg ist bis zunächst 16. März 2021 nur an bestimmten Grenzübergängen und zu bestimmten Uhrzeiten möglich. Es werden vorübergehend Grenzkontrollen eingeführt. Die Einreise zur Rückreise an den Wohnort (in Spanien oder anderen EU-Staaten bzw. Schengen-assoziierten Staaten) sowie z.B. zu gewerblichen und beruflichen Zwecken (Grenzpendler) ist auch weiterhin gestattet.

Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla sind geschlossen.

Spanische Häfen sind für international verkehrende Kreuzfahrtschiffe bis auf weiteres gesperrt.

Durch- und Weiterreise

Für die Durchreise bestehen keine Einschränkungen. Die Weiterreise nach Portugal auf dem Landweg ist bis zunächst 16. März 2021 nur noch möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal nachgewiesen werden kann oder zu beruflichen (Grenzpendler) oder gewerblichen Zwecken.

Reiseverbindungen

Das Flugangebot zwischen Deutschland und Spanien ist derzeit eingeschränkt. Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im innerspanischen Verkehr (Flug-, Schienen-, Straßen- und Schiffsverkehr) ist noch reduziert.

Beschränkungen im Land

Für ganz Spanien wurde am 25. Oktober 2020 durch das Real Decreto 926/2020 der Alarmzustand ausgerufen, der bis 9. Mai 2021 verlängert wurde. Mit dem Alarmzustand wird es den Autonomen Gemeinschaften ermöglicht, abhängig von der Infektionslage nächtliche Ausgangssperren zu verhängen, Zusammenkünfte auf eine Personenzahl zu begrenzen und Bewegungsbeschränkungen für besonders betroffene Gebiete oder die gesamte Autonome Gemeinschaft durchzusetzen. Ein Betreten dieser Gebiete zu touristischen Zwecken ist dann nicht möglich, die Durchreise in ein nicht betroffenes Gebiet ist weiterhin gestattet. Eine Übersicht über die Regelungen können auf der Webseite des spanischen Gesundheitsministeriums nachgelesen werden.

Die Aus- bzw. Rückreise nach Deutschland ist für deutsche Staatsangehörige und Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland sowohl auf dem Luft- als auch auf dem Landweg jederzeit möglich.

Vom 26. März bis 9. April 2021 ist das Reisen auf dem spanischen Festland zwischen den Autonomen Gemeinschaften nur aus triftigen Gründen erlaubt. Dazu zählen z.B. die Rückkehr an den Wohnsitz oder berufliche Gründe. Touristische Reisen gelten nicht als triftiger Grund. In dieser Zeit gilt für alle Autonomen Gemeinschaften, dass Treffen in öffentlichen geschlossenen Räumen auf vier Personen beschränkt sind, Treffen im Freien auf sechs Personen. Treffen in privaten Haushalten sind auf die dem Haushalt angehörenden Personen beschränkt. Dieselben Regelungen gelten vom 17. bis 21. März 2021 in allen Autonomen Gemeinschaften, in denen der 19. März 2021 ein Feiertag ist.

In der Autonomen Gemeinschaft Madrid gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 23 bis 6 Uhr. Mobilitätsbeschränkungen betreffen einige Gebiete in der Stadt Madrid und einzelne Gemeinden. Zusammenkünfte von mehr als vier Personen (im Innenbereich) bzw. sechs Personen (im Außenbereich) sind in Handel und Gastronomie nicht erlaubt. Treffen in privaten Haushalten sind nur in Ausnahmefällen, z.B. zur Betreuung Bedürftiger, erlaubt.
In der Autonomen Gemeinschaft Katalonien gilt zunächst bis 14. März 2021:
Nach Katalonien darf nur aus triftigen Gründen ein- oder ausgereist werden (behördliche Erklärung ist mit sich zu führen, der Durchreiseverkehr ist davon nicht betroffen).  

Zusätzlich zu den für die Autonome Gemeinschaft geltenden Reisebeschränkungen darf man den Landkreis („comarca“) nur aus triftigen Gründen verlassen (behördliche Erklärung ist mit sich zu führen).

Die nächtliche Ausgangssperre in Katalonien gilt von 22 bis 6 Uhr. Im Ausnahmefall ist die behördliche Erklärung mit sich zu führen.

Gastronomiebetriebe dürfen tagsüber zu begrenzten Zeiten öffnen.

Am Wochenende sind nur Geschäfte des täglichen Bedarfs, Apotheken und Buchhandlungen sowie bestimmte Dienstleistungsbetriebe wie Friseure, Tierarztpraxen, Autohändler geöffnet.

Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen sind grundsätzlich untersagt.

In der Autonomen Gemeinschaft Valencia gilt zunächst bis 14. März 2021: Ein- und Ausreise nur aus triftigen Gründen. Bei Anreise mit dem Auto ist bei Kontrollen der Wohnsitzstatus in der Gemeinschaft nachzuweisen. Die nächtliche Ausgangssperre gilt von 22 bis 6 Uhr. Gastronomiebetriebe dürfen im Außenbereich öffnen (pro Tisch max. 4 Personen; Rauchen verboten). Geschäfte, sind nur zu bestimmten Uhrzeiten geöffnet; für Geschäfte des täglichen Bedarfs und Friseure gelten diese Beschränkungen nicht. Freizeiteinrichtungen und Vergnügungsstätten sind geschlossen. Zusammenkünfte von mehr als vier Personen, die nicht im selben Haushalt leben, sind grundsätzlich untersagt.

In der Autonomen Gemeinschaft Aragón gilt zunächst bis 19. März 2021: Für die Autonome Gemeinschaft Aragón und für die drei Provinzen Huesca, Teruel und Zaragoza gilt ein Ein- und Ausreiseverbot. Die Ein- und Ausreise ist nur aus triftigen Gründen und mit behördlicher Erklärung erlaubt. Die nächtliche Ausgangssperre gilt von 23 bis 6 Uhr. Zusammenkünfte von mehr als 6 Personen sind untersagt.

Für Andalusien wurde das bestehende Ein- und Ausreiseverbot bis zum 19. März 2021 verlängert. Für eine Einreise müssen triftige Gründe vorliegen, touristische Gründe zählen nicht dazu. Der Durchreiseverkehr ist davon nicht betroffen. Bewegungen und Fahrten sind nur innerhalb der eigenen Provinz erlaubt. Für Kommunen mit hohen Inzidenzwerten gibt es Mobilitätsbeschränkungen. Darüber hinaus sind in Kommunen mit besonders hohen Inzidenzwerten nicht–essentielle Geschäfte und Restaurationsbetriebe geschlossen; ansonsten gelten Beschränkungen der Öffnungszeiten. Die nächtliche Ausgangssperre gilt von 22 bis 6 Uhr. Aktuelle und detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die andalusische Regionalregierung.

Die meisten der übrigen Autonomen Gemeinschaften auf dem Festland haben ebenfalls Ein- und Ausreisesperren und nächtliche Ausgangssperren erlassen. Das bedeutet, dass nur noch aus triftigen Gründen ein- oder ausgereist werden darf, jedoch nicht zu touristischen Zwecken. Es kann diesbezüglich auch zu kurzfristigen Änderungen kommen.

In vielen Autonomen Gemeinschaften wurden aufgrund der hohen Infektionszahlen außerdem u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
Schließung von Diskotheken und Nachtbars, Rauchverbot auch im Freien, wenn nicht mindestens zwei Meter Abstand eingehalten werden können, stärkere Kontrolle des Party-Verbots im Freien.

Besonderheiten auf den Inseln

Absperrungen einzelner Orte können kurzfristig von den Regionalregierungen angeordnet werden. Informationen dazu werden in den lokalen Medien veröffentlicht.

Auf den Balearen gilt die Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet aus dem Ausland grundsätzlich auch für Einreisen vom spanischen Festland. Aktuelle und detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die balearische Regionalregierung. Bis zunächst 15. März 2021 gelten auf den Balearen verschärfte Maßnahmen. Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 6 Uhr. Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen sind untersagt.

Ibiza und Formentera sind abgesperrt. Beide Inseln können nur aus triftigen Gründen verlassen oder betreten werden.

Auf Ibiza sind Bars, Cafés und Restaurants geschlossen. Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice sind gestattet. Für Geschäfte, mit Ausnahme derer, die den für den Lebensunterhalt notwendigen Bedarf sicherstellen, gelten eingeschränkte Öffnungszeiten. Private Treffen sind auf Mitglieder des eigenen Hausstands beschränkt.

Auf Mallorca, Formentera und Menorca ist die Außengastronomie mit unterschiedlichen Öffnungszeiten und eingeschränkter Kapazität möglich. Auf Menorca ist darüber hinaus die Gastronomie im Innenbereich mit 30% Kapazität geöffnet. Für Geschäfte, mit Ausnahme derer, die den für den Lebensunterhalt notwendigen Bedarf sicherstellen, gelten eingeschränkte Öffnungszeiten.

Besucher, die aus einem Risikogebiet (u.a. Deutschland) auf die Kanaren reisen, müssen bereits bei der Einreise (siehe Einreise) ein negatives PCR- oder ein sogenanntes TMA- Testergebnis vorweisen.

Personen, die auf dem Seeweg vom spanischen Festland auf die Kanaren reisen (z.B. mit den Autofähren ab Cádiz oder Huelva) müssen ein negatives Corona-Testergebnis (zugelassen sind PCR-, TMA oder Antigen-Schnelltest) vorweisen, das bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss vor dem Reiseantritt das Testergebnis per E-Mail (Betreff: Flugnummer/Fähre und Ankunftsdatum) geschickt werden.

Unabhängig von den o.g. Einreisebestimmungen gilt für alle Reisenden ab sechs Jahren (auch diejenigen, die aus einem Nicht-Risikogebiet oder vom spanischen Festland anreisen), die sich in einem touristischen Beherbergungsbetrieb (Hotel, Ferienwohnung, Ferienhaus) aufhalten werden, folgendes:

An der Rezeption ist noch einmal das negative COVID-19-Testergebnis vorzulegen.

Die Durchführung des Tests darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. Das Testergebnis ist in Papierform oder auf dem Smartphone vorzuweisen, wobei der vollständige Name der getesteten Person, der Name des Labors sowie Datum und Uhrzeit des Tests angegeben sein müssen. Es werden sowohl PCR- als auch Antigen-Schnelltests akzeptiert.

Der Test sollte nach Möglichkeit im Herkunftsland gemacht worden sein, kann aber auch unmittelbar im Anschluss an die Einreise in hierzu autorisierten Teststationen durchgeführt werden, wobei die Kosten von der untersuchten Person zu tragen sind. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine 14-tägige Quarantäne angeordnet, die in einer von den kanarischen Behörden hierfür bereit gestellten Unterkunft verbracht werden muss.

Es besteht die grundsätzliche Pflicht, die spanische Corona-App „Radar COVID“ zu aktivieren und diese frühestens 15 Tage nach Urlaubsrückkehr zu deaktivieren.

Auf allen Kanarischen Inseln gelten nächtliche Ausgangssperren, deren Uhrzeiten allerdings für einzelne Inseln unterschiedlich sein können.

Für Lanzarote und La Graciosa gelten bis auf weiteres zusätzlich zu den für ganz Spanien geltenden Einreisebestimmungen folgende weitergehende Beschränkungen:

Für Touristen, die mit internationalen Flügen ankommen, gelten die generellen Vorschriften für die Einreise nach Spanien, siehe: Einreise

Einreisen vom spanischen Festland oder von den Balearen sind grundsätzlich nicht möglich, es gibt jedoch eine Reihe von Ausnahmetatbeständen (z.B. Nachweis, dass es sich um eine Familienbesuchsreise handelt oder dass die Unterbringung in einer lizenzierten touristischen Unterkunft gebucht wurde).

Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 6 Uhr (Ausnahme: vorstehend beschriebene An- und Abreisen). Die Innenbereiche von Bars und Restaurants bleiben geschlossen (Ausnahme: Hotels), die Außenbereiche dürfen höchstens zu 50% besetzt werden.

Hygieneregeln

Landesweit gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit Geldstrafen (ca. 100,- Euro) geahndet. Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen. Es empfiehlt sich eine entsprechende Bescheinigung mitzuführen.

Quelle: Auswärtiges Amt