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Reisebericht: Äthiopien/Djibouti – Durch die Wüste Danakil

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Äthiopien/Djibouti- Durch die Wüste Danakil – 15 Tage Naturrundreise mit Expeditionscharakter vom 19.10.- 03.11.2013

Wir haben oft überlegt, wie man diese Reise in Worte fassen kann. Es bleibt eigentlich nur eines übrig: überwältigend!

Bereits am Airport in Addis wurden wir freundlich empfangen. Der Reiseleiter war von diesem Zeitpunkt an immer ein sehr kompetenter und souveräner Ansprechpartner. Die Reise führt langsam an das klimatische Niveau der Danakil-Wüste heran. Ein erstes Highlight ist die Übernachtung direkt am Awash-Wasserfall, wo uns am Morgen 2 Strauße begrüßten. Dann geht es nach Harar. Auf einem sehr interessanten Stadtrundgang lernt man den muslimischen Teil von Äthiopien kennen. Die Fahrt in Richtung Djibouti lässt keine Wünsche offen. Jedoch ist es gerade dort, aufgrund der Meeresnähe, sehr feuchtwarm. Beeindruckend ist der Besuch in Bankouale. Ein Dorf, was es eigentlich nicht geben kann. Nur durch ein sehr intelligentes Wassermanagement entsteht dort Leben. Faszinierend! Zurück in Tadoura genießt man den außergewöhnlichen Strand „Sables Blance“. Wir empfehlen hier zumindest eine Schwimmbrille im Gepäck zu haben- das Riff mit den bunten Fischen ist nur 20 Meter vom Strand entfernt! Nun geht’s in ein traditionelles Afar-Camp inmitten von „Hornitos“. Diese Lava-Kamine sind auf dem ehemaligen Meeresgrund entstanden und setzen ein eindrucksvolles Panorama. Flamingos verabschieden uns aus dem kleinen Land Djibouti. In Asaita empfängt uns ein Hotel, dessen Besitzer 1 Jahr in Deutschland gelebt hat. Das Hotel ist sehr einfach, aber sehr herzlich. Nach einem Ausflug an den See Gemeri, voll von Krokodilen, empfängt uns die Marktstrasse in Asaita. Für die Kinder sind wir Europäer zweifellos der Höhepunkt. Es wird nun immer heißer- wir fahren in die Wüste Danakil. Eine Nacht am Ufer des Salzsees ist unbestritten der romantische Höhepunkt der Reise. Aber der Vulkan Ertale wartet schon. Der Aufstieg ist zwar nicht anstrengend, jedoch sehr lang. Oben angekommen wird man mit eindrucksvollen Bildern der Caldera belohnt. Eine tolle Nacht! . Wir übernachten ein letztes mal in der Wüste und campen im Dorf Hamedale. Die Hitze ist, aufgrund der Trockenheit gut erträglich. Die skurrile Schwefellandschaft von Dalol ist wunderschön und einfach nicht in Worte zu fassen. Bei den Salzarbeitern bekommen wir eindrucksvoll gezeigt, wie schwer das Leben in der Wüste ist. Zurück im Hochland freuen wir uns auf die Zivilisation von Mekele. Der Besuch in der Stadt ist der Abschluss einer wunderschönen Reise.

Auf dieser Tour muss man zwar oft auf Komfort verzichten, wird aber mit unvergesslichen Eindrücken belohnt. Bestens durchorganisiert, mit unserem erfahrenem Reiseleiter, den super Fahrern und einem tollen Kochteam ist diese Reise sehr empfehlenswert.

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