Kirgistan • China | Xinjiang

Muztagh Ata (7546 m)

Bergexpedition am Rande der Seidenstraße mit Schneeschuhen oder Ski

Ihr Reisespezialist

Tilo Greiner

Tilo Greiner

Ihr Reisespezialist
Preis pro Person ab 5040 EUR
Dauer 30 Tage
Teilnehmer 8–12
Reiseleitung Deutsch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Bewertungen (8) 4,1
Tourcode EXPMUZ

Der 7546 m hohe Muztagh Ata ist eine der majestätischsten und gewaltigsten Berggestalten Asiens. Als gigantischer Schnee- und Eisdom überragt er die kargen Steppen der uigurischen Provinz Xinjiang.

Höchster technisch gut machbarer Gipfel der Welt

Bereits die Anreise über die ehemalige Seidenstraße hat mit der uralten Karawanserei Tasch Rabat und der Handelsstadt Kashgar vielfältige Eindrücke zu bieten. Der Berg selbst weist rein technisch gesehen kaum Schwierigkeiten auf, doch die enorme Höhe ist Herausforderung genug.

Schneeschuh oder Ski – Sie entscheiden

Die zur Besteigung vorgesehene, sehr großzügig bemessene Zeit bietet jedem Teilnehmer – egal ob dieser mit Schneeschuhen oder Tourenski unterwegs ist – realistische Chancen, den Gipfel erfolgreich zu erreichen und den fantastischen Ausblick zu genießen.

Bewertung unserer Kunden

4,1 (8 × bewertet)

Die dargestellte Bewertung ergibt sich automatisch aus allen von unseren Reisegästen nach Reiseende ausgefüllten Online-Fragebögen.

Höhepunkte

  • Besteigung mit Ski oder Schneeschuhen möglich
  • Die zentralasiatische Kultur in Bischkek und Kashgar erleben
  • Spannende Anreise über Torugart-Pass (3750 m)

Das Besondere dieser Reise

  • Einen der höchsten, aber technisch unkomplizierten Gipfel mit optimaler Höhenanpassung und ausreichend Reservetagen besteigen

Termine

  • B buchbar
von bis Preis p.P. weitere Informationen
B 01.07.2023 30.07.2023 5040 EUR EZZ: 250 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen

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Zusatzkosten

Rail & Fly 1. Klasse 150 EUR
Rail & Fly 2. Klasse 70 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage

Reiseverlauf

  • 1. Tag: Anreise

    Samstag, den 01.07.2023

    Flug nach Bischkek in Kirgistan.

  • 2. Tag: Bischkek – Tasch Rabat (3100 m) 1×(M/A)

    Sonntag, den 02.07.2023

    Am Morgen Ankunft in Bischkek. Sie werden von Ihrem kirgisischen Team am Flughafen in Empfang genommen und sofort geht es weiter in Richtung Berge. Am Nachmittag erreichen Sie die ehemalige Karawanserei Tasch Rabat, die auf einer Höhe von 3100 m liegt und die Akklimatisierungsphase einleitet. Übernachtung in einer traditionellen Jurte (Einzelbelegung nicht möglich).

  • 3. Tag: Tasch Rabat – Kashgar 1×(F/M/A)

    Montag, den 03.07.2023

    Sie brechen zeitig am Morgen auf und überqueren die Grenze von Kirgistan nach China über den Torugart-Pass (3750 m). Die Weiterfahrt führt Sie in die alte Karawanenstadt Kashgar im äußersten Westen Xinjiangs. Schon seit Jahrhunderten ist Kashgar der wichtigste Handelsplatz in diesem Teil der historischen Seidenstraße. Heute besteht die Gelegenheit für letzte Einkäufe vor der Expedition und Sie haben die Möglichkeit, die Stadt ein wenig zu erkunden. Übernachtung im Hotel.

  • 4. Tag: Kashgar – Idara 1×(F/M/A)

    Dienstag, den 04.07.2023

    Sie verlassen Kashgar in Richtung Süden. Auf gut ausgebauter Straße geht es durch die schroffe Ghez-Schlucht in Richtung Berge. Vorbei am malerisch zu Füßen der Eisriesen Kongur (7719 m) und Muztagh Ata (7546 m) gelegenen Karakol-See (3600 m) erreichen Sie das kleine Dorf Idara. Übernachtung in einer Privatunterkunft.

  • 5. Tag: Idara – Basislager (4500 m) 1×(F/M/A)

    Mittwoch, den 05.07.2023

    Der Sonnenaufgang über den Bergen ist die perfekte Einstimmung auf Ihr heute beginnendes Bergabenteuer. Mit einem kurzen Anmarschtrekking ins Basislager startet Ihre Tour, wobei für den Gepäcktransport wie einstmals bei den Karawanen Kamele genutzt werden. In dem direkt am Fuß des Berges gelegenen Basislager angekommen errichten Sie hier für die nächsten Wochen Ihre Zelte. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 2-4h).

  • 6.–25. Tag: Besteigung des Muztagh Ata 20×(F/M/A)

    Donnerstag, den 06.07.2023 bis Dienstag, den 25.07.2023

    20 Tage stehen Ihnen zur Verfügung, um die Besteigung des Muztagh Ata in Angriff zu nehmen – genügend Zeit, um bei normalen Wetter- und Schneeverhältnissen jedem tatsächlich mindestens eine realistische Gipfelchance zu ermöglichen! Zunächst werden Sie gemeinsam die drei erforderlichen Hochlager (Lager 1 auf ca. 5400 m, Lager 2 auf ca. 6200 m und Lager 3 auf ca. 6800 m) errichten und sich langsam an die Höhe akklimatisieren. Sind alle Lager errichtet und ausreichend mit Nahrungsmitteln sowie Gaskartuschen zum Kochen ausgestattet, haben Sie sich gewiss auch gut an die Höhe gewöhnt und können zum Gipfelversuch starten. Der Aufstieg selbst ist technisch einfach, doch aufgrund der enormen Höhe trotzdem eine große Herausforderung. Die Route führt dabei durchweg über Schnee und Eis und weist keine besonderen Schwierigkeiten auf. Sind Sie in unterschiedlichen Gruppen unterwegs, werden Absprachen und Taktik per Funk zwischen den einzelnen Seilschaften festgelegt. Während der Sommermonate herrschen am Muztagh Ata häufig über viele Tage hinweg brauchbare Wetterverhältnisse. Trotzdem kommt es hin und wieder zu ergiebigen Schneefällen, die die Mitnahme von Tourenski oder Schneeschuhen in den oberen Regionen ratsam werden lassen. Haben Sie den Gipfel erreicht, wartet bei schönem Wetter als Belohnung ein umwerfender Tiefblick in Richtung der nur wenige Kilometer entfernten Taklamakan-Wüste sowie zum benachbarten Kongur! Für diejenigen, die mit Tourenski aufgestiegen sind, steht nun die 3000 Höhenmeter lange Abfahrt bis ins Basislager an. Über die gesamte Distanz durchgehend gute Schneebedingungen zum Skifahren herrschen jedoch eher selten. Der Abstieg ins Basislager und die komplette Beräumung der drei Hochlager sind bei guter Logistik in relativ kurzer Zeit problemlos machbar, so dass Sie sich bis zwei Tage vor Abbau des Basislagers noch alle Gipfelchancen offenhalten können. Sollte der Gipfelsturm nicht im ersten Anlauf glücken, stehen bei normalem Wetter und Akklimatisation genügend Reservetage für einen erneuten Versuch zur Verfügung. Spätestens am Abend des 25. Tages müssen jedoch alle Lager beräumt und das Basislager wieder erreicht sein. Sollte die Bergbesteigung am Muztagh Ata durch die gesamte Gruppe schneller als geplant abgeschlossen sein, besteht evtl. die Möglichkeit, das Basislager bereits vorzeitig zu verlassen und die Rückreise durch einige zusätzliche Besichtigungen zu erweitern. Organisatorisch ist dies kein Problem, die Gruppe muss jedoch i. d. R. gemeinsam die Rückreise antreten und zusätzlich entstehende Kosten sind durch die Teilnehmer selbst zu tragen. 20 Übernachtungen im Zelt. (Die Verpflegung in den Lagern wird komplett gestellt, zusätzliche Unterwegsverpflegung erforderlich).

  • 26. Tag: Basislager – Idara – Kashgar 1×(F/M/A)

    Mittwoch, den 26.07.2023

    Abbau des Basislagers und Rückmarsch. Das Gepäck wird wieder mit Kamelen transportiert. Anschließend geht es mit dem Bus vorbei am Karakol-See zurück nach Kashgar, wo die erste richtige Dusche seit vielen Tagen eine Wohltat sein wird, die Sie aber vielleicht erst spät am Abend erwartet. Übernachtung im Hotel.

  • 27. Tag: Kashgar – Naryn 1×(F/M/A)

    Donnerstag, den 27.07.2023

    Sie verlassen China. Über den schon bekannten Torugart-Pass fahren Sie zurück nach Kirgistan, bis Sie die kleine Stadt Naryn erreichen. Übernachtung in einem Gästehaus.

  • 28. Tag: Naryn – Issyk Kul 1×(F/M)

    Freitag, den 28.07.2023

    Von Naryn fahren Sie wieder durch die wunderbare kirgisische Gebirgslandschaft. Ihr heutiges Ziel liegt am Issyk Kul, dem blauen Herz des Tienschan, wo Sie nach den entbehrungsreichen Tagen am Berg herrlich entspannen können. Übernachtung im Hotel.

  • 29. Tag: Issyk Kul – Bischkek 1×(F/M/A)

    Samstag, den 29.07.2023

    Sie starten gemütlich in den Tag und fahren zurück nach Bischkek. Der Nachmittag steht zum Ausspannen oder für eigene Erkundungen in der Hauptstadt zur freien Verfügung. Ein letztes Mal genießen Sie die Gastfreundschaft in einem traditionellen kirgisischen Restaurant und stoßen alle gemeinsam auf eine hoffentlich gelungene Expedition an! Übernachtung im Hotel.

  • 30. Tag: Rückreise 1×F

    Sonntag, den 30.07.2023

    Rückflug nach Deutschland, wo Sie noch am selben Tag ankommen.

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage) nach Bischkek und zurück mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • DIAMIR-Expeditionsleitung
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Zeltausrüstung inkl. Expeditionszelte, Schneeschaufeln, Kochausrüstung und Brennstoff
  • Lokales Kochteam bis ins Basislager
  • Lastentiere für max. 30 kg Gepäck/Person bis ins Basislager und zurück
  • Satellitentelefon, Funkgeräte und Notfallmedizin
  • Alle Eintritte und Gebühren laut Programm
  • Vorbereitungstreffen
  • Trekkingsack
  • 21 Ü: Zelt
  • 4 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Privatunterkunft
  • 1 Ü: Gästehaus im DZ
  • 1 Ü: Jurte
  • Mahlzeiten: 28×F, 28×M, 27×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum China (ca. 155 €); Flughafengebühren bei Ausreise; optionale Ausflüge; persönliche Bergsteigerausrüstung; Snacks; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Besteigung mit Ski oder Schneeschuhen möglich
  • Die zentralasiatische Kultur in Bischkek und Kashgar erleben
  • Spannende Anreise über Torugart-Pass (3750 m)

Das Besondere dieser Reise

  • Einen der höchsten, aber technisch unkomplizierten Gipfel mit optimaler Höhenanpassung und ausreichend Reservetagen besteigen

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 8, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Das Erreichen des Gipfels kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Anforderungen

Komfortverzicht; Teamfähigkeit; Kondition für bis zu 14-stündige Tagesetappen; gute Kenntnisse der Hochlagerlogistik (Materialtransport bis zu 18 kg, Zeltaufbau, Essen zubereiten); Trittsicherheit in Geröll, Schnee und Eis bis zu 35° Steilheit; sehr gute Kenntnisse im Umgang mit Eispickel und Steigeisen bzw. bei Skibesteigung sehr gute Kenntnisse und Erfahrungen im hochalpinen Skitourengehen sowie sichere Abfahrtstechnik bei allen Schneearten; Grundkenntnisse in alpiner Seil- und Sicherungstechnik (persönlicher Tourenbericht erforderlich); Ausrüstung gemäß Ausrüstungsliste.

Zusatzinformationen

Gut wärmeisolierte, steigeisenfeste und wasserfeste Bergstiefel mit separatem Innenschuh für die Gipfeletappe erforderlich (Kategorie D).

Einzelzelt nur im Basislager möglich.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Passende Reisevorträge zu Ihrem Reiseziel finden Sie hier.

Reiseberichte

Kirgistan

Bitte informieren Sie sich auch während einer Reise über die aktuellen Quarantäneverordnungen der Bundesländer, da sich Regeln kurzfristig ändern können.

Einreise-Status:
Reiseland geöffnet mit Einschränkungen

Einreise-Pflichten:
Negativer Corona-Test wird verlangt
Für Geimpfte: Vollständiger Impf-Nachweis

Rückkehr-Pflichten:
Testpflicht bei Rückkehr
Für Geimpfte: Keine Quarantäne- und Testpflicht bei Rückkehr

Zusatzinformationen:

Kirgisistan ist von COVID-19 stark betroffen. Regionale Schwerpunkte sind die Hauptstadt Bischkek und die nordöstlichen Regionen.
Kirgisistan ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Die Einreise nach Kirgisistan ist entweder mit Vorlage eines PCR-Tests oder mit einer nachweislich erfolgten Impfung gegen COVID-19 möglich. Personen ohne PCR-Test oder Impfnachweis bzw. mit ausgeprägten Krankheitssymptomen dürfen nicht einreisen.

Bei der Einreise auf dem Luftweg ist ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorzulegen. Falls der PCR-Test bei der Einreise älter als 72 Stunden ist, z. B. weil der Flug verspätet oder verschoben wurde, muss der Test bei Einreise erneut durchgeführt werden.

Bei der Einreise auf dem Landweg ist ein negativer PCR-Test (nicht älter als 120 Stunden) vorzulegen. Temperaturmessungen werden vorgenommen. Sollte der Test aufgrund von Reiseverzögerungen älter als 120 Stunden sein, muss ein Test am Zielort vorgenommen werden.

Seit 19. Juni 2021 kann die Einreise auf dem Luftweg mit Impfnachweis erfolgen, wenn die vollständige Impfung mindestens 21 Tage zurückliegt. Die Einreise auf dem Landweg ist seit 12. Juni 2021 möglich.

Von den kirgisischen Behörden werden derzeit alle Impfstoffe gegen COVID-19 akzeptiert.

Reiseverbindungen

Der internationale Flugverkehr von und nach Kirgisistan wurde wieder aufgenommen; es finden täglich Flüge nach Istanbul, Moskau und Dubai statt. Der grenzüberschreitende Bahnverkehr ist allerdings noch sehr eingeschränkt.

Beschränkungen im Land

Derzeit sind keine besonderen Beschränkungen bekannt.

Hygieneregeln

An Eingängen von Märkten, Einkaufszentren und offiziellen Gebäuden wird zur Handdesinfektion, Abstandhalten und zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aufgefordert.

China

Einreise-Status:
Reiseland geschlossen und Öffnung ist nicht unmittelbar zu erwarten oder angekündigt

Zusatzinformationen:

China plant, ab 2022 die Einreise für nachweislich geimpfte Touristen unter diversen Auflagen zu gestatten. China ist kein Risikogebiet.

Das Auswärtige Amt schreibt:

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach China wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Epidemiologische Lage

Die Fallzahlen haben sich in China auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten die Nationale Gesundheitskommission der VR China und die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Einreise  

Grundsätzlich gilt für u.a. deutsche Staatsangehörige eine Einreisesperre. Deutsche Staatsangehörige mit einer gültigen chinesischen Aufenthaltsgenehmigung zur Erwerbstätigkeit, für persönliche Angelegenheiten oder zur Familienzusammenführung dürfen mit dieser nach China einreisen. Inhaber abgelaufener Aufenthaltsgenehmigungen dieser Art können bei der zuständigen chinesischen Auslandsvertretung einen Antrag auf Wiedereinreise stellen.
Diese Regelung gilt nicht für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Frankreich, Belgien, Italien, Großbritannien, Russland, Ukraine, Indien, Äthiopien, Bangladesch und Philippinen.

Grundsätzlich möglich ist die Einreise für Inhaber von diplomatischen, Dienst-, Courtesy- und C-Visa. Neue Visa für sonstige, individuelle Einreisen nach China werden weiterhin nur für einen bestimmten, eingeschränkten Personenkreis bzw. Aufenthaltszweck erteilt (u.a. zur Durchführung „notwendiger wirtschaftlicher, technologischer und sonstiger Vorhaben“). Zur Durchführung des Visumsverfahrens ist eine sog. „PU-Einladung“ bei den zuständigen chinesischen Lokalbehörden einzuholen.  Einzelheiten und etwaige Aktualisierungen bietet das Außenministerium der VR China.

Reisen nach China sind grundsätzlich nur per Direktflug möglich. Transitreisen, mit Deutschland als einzigem Zwischenhalt, können nur angetreten werden, wenn im Abflugland keine Direktverbindungen nach China bestehen. Staatsangehörige aus Nicht-EU-Staaten, die sich in Deutschland dauerhaft aufhalten, müssen bei der Beantragung des „Health Declaration Certificate“ (s. unten) ein deutsches Visum, einen Aufenthaltstitel, oder eine Anmeldebestätigung aus Deutschland vorlegen.

Von allen Fluggästen, die nach China einreisen, werden negative PCR- und IgM-Antikörper-Testergebnisse verlangt, die im selben Konsularbezirk ausgestellt wurden. Sollte der PCR-Test beispielsweise im Konsularbezirk der chinesischen Botschaft in Berlin durchgeführt worden sein, so muss auch der IgM-Antikörper-Test von dort stammen.

Diese negativen Testergebnisse müssen zusammen mit Reisepass, Flugticket und gültigem chinesischem Visum oder gültiger chinesischer Aufenthaltserlaubnis über die Website „Health Declaration Certificate“ hochgeladen werden, um einen QR-Code zu erhalten, der von den chinesischen Auslandsvertretungen ausgestellt wird und Voraussetzung für die Einreise nach China ist. Der Testzeitpunkt darf vor Abflug höchstens 48 Stunden zurückliegen. Die Testergebnisse müssen maschinenschriftlich den Namen und die Anschrift der Teststelle sowie die Art der Blutprobe aufführen. Es werden nur Testergebnisse mit venös entnommenem Blut akzeptiert. Schnelltests sind nicht ausreichend. Bei Transitflügen nach China müssen die beiden genannten Tests jeweils im Ursprungsland und nochmals im Transitland durchgeführt und jeweils innerhalb von 48 Stunden vor Ab- und Weiterflug bei der lokalen chinesischen Auslandsvertretung ein grüner QR-Code eingeholt werden. Die Gültigkeitsdauer des QR-Codes beträgt 48 Stunden ab Durchführung des Tests. Zu rechnen ist ab Zeitpunkt der Testdurchführung, nicht dem Zeitpunkt des Ergebnisses.

Ferner ist auf der Webseite des chinesischen Zolls eine Gesundheitserklärung abzugeben. Für diese und weitere Einreiseformalitäten ist die Nutzung eines mobilen Endgeräts mit Scan-Funktion zu empfehlen.

Bereits geimpfte Reisende sind den gleichen Anforderungen unterworfen. Zusätzlich ist die Impfbescheinigung bzw. der Impfpass hochzuladen. Diese müssen folgende Angaben enthalten: Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Bezeichnung des Impfstoffes, Datum und Ort der ersten und zweiten Impfung, Unterschrift und Anschrift der impfenden Stelle.

Reisende mit auskurierter COVID-19-Erkrankung sowie auf IgG-Antikörper positiv getestete Reisende müssen mindestens drei Wochen vor Abflug die zuständigen chinesischen Auslandsvertretungen für eine Vorprüfung kontaktieren. Einzureichen sind hierfür ein Röntgenbild der Lunge bzw. ein Lungen-CT und zwei, im Abstand von 24 Stunden durchgeführte, Nukleinsäure-Tests. Diese dürfen bei Einreichen nicht älter als drei Tage sein. Ebenfalls einzureichen sind eine Kopie der Bildseite des Reisepasses und eine deutsche Meldebescheinigung. Nach erfolgreicher Vorprüfung ist eine 14-tägige Selbstisolation einzuhalten und in einem hierfür bereitgestellten Formular zu protokollieren. Nach erfolgter Selbstisolation kann 48 Stunden vor Abreise der erforderliche QR-Code beantragt werden. Zusätzlich zu den negativen PCR- und IgM-Testergebnissen sind hierfür das Lungenbild sowie das Isolationsprotokoll und Screenshots der Vorprüfungsergebnisse hochzuladen.

Bei Einreise aus Hongkong muss ein negativer COVID-19-Test eines anerkannten Labors in Hongkong vorgelegt werden, der bei Einreise nicht älter als 24 Stunden sein darf. Zusätzlich muss eine Gesundheitserklärung ausgefüllt werden.

Alle aus dem Ausland einreisenden Personen werden, unabhängig von ihrer Nationalität und unabhängig von etwaiger Impfung oder Genesung, an dem Erstankunftsort auf COVID-19 getestet und einer mindestens 14-tägigen, oft aber auch einer dreiwöchigen Quarantäne in zentralen Einrichtungen unterworfen. Zusätzlich nach Einreise an manchen Flughäfen (Shanghai) auch noch ein Bluttest (IgM und IgG) durchgeführt.

Die Provinz des innerchinesischen Zielorts kann abweichende Regelungen vorsehen, wie z.B. zusätzliche Quarantänezeiten im Anschluss an den o.g. Zeitraum oder die Möglichkeit einer Heimquarantäne. Anfallende Kosten für Quarantäne-, Test- und sonstige Maßnahmen müssen selbst getragen werden.

Kleinkinder werden in der Regel bei einem Elternteil untergebracht. Kinder ab 14 Jahren können isoliert von den Eltern untergebracht werden. Die Quarantänebedingungen in den Hotels, insbesondere das strikte Verbot des Verlassens des Zimmers über einen Zeitraum von zwei Wochen, sind besonders für Kinder und ältere Menschen belastend.

Personen mit auskurierter COVID-19-Erkrankung werden, trotz negativer PCR- und IgM-Antikörpertests und grünem QR-Code, bei Einreise in sofortige, teils mehrwöchige Krankenhausquarantäne überführt und weitreichenden Untersuchungen unterzogen. Dies kann auch Personen betreffen, die aufgrund einer unentdeckten Erkrankung an COVID-19 noch Antikörper aufweisen. Gleiches kann für Personen gelten, die mit demselben Flug eingereist sind wie eine Person, die z. B. im Anschluss positiv auf COVID-19 getestet wird.

In einigen Fällen werden seit kurzem auch geimpfte Reisende, trotz Impfnachweis und grünem QR-Code, aufgrund positiver IgM-Antikörpertests nach Einreise in teils mehrtägige Krankenhausisolation verbracht und dort täglichen weiteren Untersuchungen sowie verschiedenen Tests unterzogen. Dies geschieht nahezu ausnahmslos in Shanghai und erfolgt unabhängig davon, ob eine Impfung mit einem der in Deutschland zugelassenen Impfstoffe oder einem chinesischen Impfstoff vorliegt. Bereits geimpfte Personen sollten ggf. prüfen, ob alternativ eine Einreise über andere Flughäfen in Betracht kommt. Die Vorgehensweise der lokalen Gesundheitsbehörden, insbesondere der erneute Bluttest, ist in dieser Fallkonstellation nicht einheitlich und sollte mit Verweis und Vorlage der vor Abflug eingereichten Impfunterlagen hinterfragt werden.

Medizinische Maßnahmen der chinesischen Seite sind invasiv und beinhalten neben teils täglichen Blutentnahmen häufig auch Computertomografie-Aufnahmen und bisweilen Rektalabstriche. Derartige Abstriche können von den Reisenden verweigert werden. Erst wenn die behandelnden Stellen von einer Genesung ausgehen, kann die reguläre Zentralquarantäne mit weiteren Testungen angetreten werden. Bei erneutem Verdacht erfolgt die sofortige Rückverlegung in die Krankenhausisolation.

Falschangaben zum Gesundheitszustand können strafrechtlich verfolgt werden.

Weitere infektionsrechtliche Maßnahmen für Bewegungen von Ausländern innerhalb Chinas werden in den Provinzen, Städten, Stadt- und Wohnbezirken sehr unterschiedlich und uneinheitlich gehandhabt; sie sind regelmäßig kurzfristigen Änderungen und Anpassungen unterworfen.

Die deutschen Vertretungen in China haben auf die gemäß Infektionsschutzbestimmungen beschlossenen Maßnahmen sowie auf deren Durchführung auch im Einzelfall keinen Einfluss.

Durch- und Weiterreise

Transitaufenthalte von ausländischen Staatsangehörigen in China, etwa zum Weiterflug aus China heraus und der bisherige visafreie Aufenthalt in bestimmten Fällen für einige Tage bleiben ausgesetzt.

Schließungen bzw. zeitlich eingeschränkte Öffnungen von internationalen Grenzübergängen (Land, See, Luft) sowie Beschränkungen für den Personen- und/oder Warenverkehr sind abhängig von der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie und werden im Einzelfall von der zuständigen National Immigration Administration (NIA) angeordnet. Es ist daher bis auf weiteres mit Einschränkungen im grenzüberschreitenden Reiseverkehr zu rechnen, die auch kurzfristig in Kraft treten können.

Reiseverbindungen

Es gelten weiterhin erhebliche Einschränkungen des Flugverkehrs auf wenige Flüge und Flughäfen.

Direktflüge zwischen Peking und Griechenland, Dänemark, Österreich sowie Schweden finden unregelmäßig statt. Internationale Flüge nach Peking können weiterhin kurzfristig auf andere Flughäfen in China umgeleitet werden, die zum Teil weit entfernt von Peking liegen.

Der Direktflugverkehr zwischen China und Deutschland wird teilweise von chinesischen Airlines (z.B. Air China, China Eastern) sowie der Lufthansa (Verbindungen ab/nach Chengdu, Nanjing, Shanghai, Shenyang) bedient. Nach wie vor ist die Zahl der Direktflugverbindungen allerdings stark begrenzt.

Beschränkungen im Land

Bei Auftreten lokaler Ausbrüche muss in den betroffenen Gebieten kurzfristig mit Verhängung von Ausgangssperren sowie Reisebeschränkungen gerechnet werden.

Für den Besuch einiger touristischer Sehenswürdigkeiten/Nationalparks ist häufig eine namentliche Voranmeldung erforderlich. Hotels und andere Unterkunftseinrichtungen verlangen beim Check-In teilweise negative COVID-19-Testergebnisse oder Nachweise darüber, wie lange die Einreise nach China zurückliegt. Ausländern kann vereinzelt der Zugang verwehrt werden.

Das Betreten vieler Gebäude, Bahnhöfe, sonstiger Compounds und auch die Nutzung des ÖPNV sind teilweise nur mit einer von Stadt zu Stadt unterschiedlichen, auf der App WeChat oder Alipay basierenden Gesundheitsanwendung möglich. Nur wenn diese den korrekten Farbcode generiert, wird der Zugang gestattet. Vereinzelt werden Bahnreisen nur nach Vorlage eines negativen COVID-19-Tests gestattet. Teilweise wird bereits bei Einreise in eine andere Provinz oder Stadt die Vorlage des entsprechenden Gesundheitscodes gefordert.

Das Reisen in China kann darüber hinaus die Installation weiterer Apps erfordern, z.B. da spezielle lokale Gesundheitscodes gefordert werden oder um sämtliche Aufenthaltsorte in den letzten 14 Tagen zurückverfolgen zu können.

Hygieneregeln

In Verkehrsmitteln und zahlreichen Gebäuden gilt Maskenpflicht. Temperaturmessungen an Gebäudeeingängen sind weiterhin üblich. Abstandsregeln sind in dicht besiedelten Ballungsräumen kaum einzuhalten.